20.11.2025 – 17.1.2026
mit Esther Hagenmeier, Christian Höhn, Johannes Kersting und Tobias Stutz
Wir freuen uns sehr über die beieindruckenden Ergebnisse dieser Sammelausstellung. Die Vernissage findet am 20.11.25 um 19:00 Uhr statt. Die Künstler*innen werden zur Eröffnung anwesend sein.

Fotografin
Esther Hagenmaier findet in architektonischen Räumen das Ausgangsmaterial ihrer Arbeiten. Die intensive Auseinandersetzung und präzise Beobachtung der Bauwerke führen die Künstlerin zu ihren exakt komponierten Fotografien. Entscheidend sind dabei die Wahl von Sichtachse, Perspektive und Bildausschnitt.
Mit ihrem spezifischen Blick entzieht Hagenmaier der Abbildung des realen Raums ihre Logik und schafft neue Bildräume. Sie abstrahiert und transformiert die sichtbare Wirklichkeit und führt die vermeintliche Objektivität der Fotografie ad absurdum. So entstehen Objekte, die über die ursprüngliche Architektur hinausreichen – obwohl sie sich vollkommen und ausschließlich daraus generieren.
Maler
In seinen Gemälden untersucht Johannes Kersting, wie unsere Wahrnehmung von Orten und Landschaften durch kulturelle und psychologische Vorstellungen geprägt ist. Im Mittelpunkt steht das Spannungsverhältnis von Wirklichkeit und Imagination – jenes Wechselspiel, in dem Realität zur Inszenierung und Fiktion zur erlebten Erfahrung wird.
Dabei greift er auf Erzählstrategien aus Malerei, Kino und Popkultur zurück, um die emotionalen Wirkweisen kollektiver Bildwelten offenzulegen und zu hinterfragen. So entsteht ein Blick auf eine Realität hinter den Kulissen.
Fotograf
Der Fotograf Christian Höhn ist bekannt durch seine großformatigen Aufnahmen von Megacitys. In neueren Werkreihen beschäftigt er sich aber auch mit Aufnahmen in denen Fragmente von Architektur und alleinstehende Gebäude in sensationellen Landschaften zu sehen sind die eine meditative Ausstrahlung haben.
Maler
Tobias Stutz beschäftigt sich in seiner Malerei vor allem mit Häusern, Innenräumen und Mobiliar. Vieles entstammt der Bauhausära. Das Spektrum reicht von malerischen Abbildungen gebauter Alltagssituationen bis hin zu Ikonen der Architekturgeschichte. Die klare Form und die pastellene Farbigkeit verleiht den Bildern oftmals eine kalifornische Atmosphäre, wobei die Rechteckigkeit der Leinwand nicht Voraussetzung für die Bilder sind.
Archi Tales II









